geocaching fein serviert

GSAK - zwei User eine Datenbank

Polxs | 05.10.2011 14:16 Uhr | Kommentare: 3 | Kommentar hinterlassen
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Es kommt ja immer mal wieder vor, dass mehrere Cacher zusammen einen Urlaub planen und dafür auch GSAK nutzen möchten. Man könnte einfach die Datenbank durchs Netz schicken. Aber ich habe nach einem einfacheren Weg gesucht und tatsächlich auch gefunden.

Als erstes benötigt man einen Account bei Dropbox*. Nachdem der Account erstellt und das dazugehörige Programm installiert und eingerichtet ist sollte man einen Ordner auf seinem Rechner haben, der von Dropbox automatisch syncronisiert wird. Der besseren Übersicht halber habe ich mir dort einen weiteren Ordner angelegt, der sich GSAK_Datenbanken schimpft. Nun kommt es darauf an ob man ein Windows 7 sein eigen nennt oder ein älteres Windows installiert hat.

Vorgehensweise Windows 7:
Hier sollte man als erstes einmal in Erfahrung bringen, wo die GSAK-Datenbanken abgelegt sind. Dies kann man in den Optionen von GSAK einsehen.

GSAK - Optionen

In meinem Fall liegen die Datenbanken im Ordner C:\Users\andy\GSAK_Datenbanken. Nun öffnet man eine Kommandokonsole mit “Start -> Ausführen/Suchen -> cmd”. Hier wechselt man in den vorher angelegten GSAK-Ordner in der Dropbox

cd c:\Users\andy\Documents\My Dropbox\gsak\GSAK_Datenbanken

Hier wird als nächstes eine virtuelle Verbindung zu dem Datenbankordner angelegt, der mit dem andern Cacher geteilt werden soll. Dies erfolgt mit:

mklink /J <Name der Verknüpfung> <Originalordner>

<Name der Verknüpfung> entspricht dann dem Namen der Datenbank wie er in GSAK angezeigt wird, also zum Beispiel gemeinsame_Datenbank. In meinem Fall gebe ich also folgenden Befehl ein:

mklink /J gemeinsame_Datenbank "c:\Users\andy\GSAK_Datenbanken\gemeinsame_Datenbank"

Jetzt muss dieser Ordner noch dem anderen Cacher freigegeben werden. Dazu logt man sich auf der Webseite ein: “Freigaben -> Ordner freigeben”

GSAK - Optionen
GSAK - Optionen
GSAK - Optionen

Als nächstes noch die Mailadresse des anderen Cachers eingeben, der ebenfalls einen Dropboxzugang sein eigen nennen muss. Cacher Zwei sollte jetzt eine Mitteilung in seinem Dropboxaccount sehen das ihm ein Ordner freigegeben wurde. Dies muss er noch akzeptieren und schon haben beide Zugriff auf die selbe Datenbank.

GSAK - Optionen

Damit der zweite Cacher direkten Zugriff auf die Datenbank bekommt, muss er sich wiederum einen virtellen Link auf dieses Verzeichnis anlegen. Zum Beispiel:

cd c:\Users\polxs\GSAK
mklink /J "gemeinsame_DB_Andy" "c:\User\polxs\Documents\My Dropbox\gemeinsame_Datenbank"

Vorgehen andere Windowsversionen:
Leider ist mir für Windows-User die nicht die Nummer 7 ihr eigen nennen keine Möglichkeit bekannt Links auf Verzeichnisse zu setzen. Deshalb hat man hier nur zwei Möglichkeiten. Entweden man hat seine kompletten Datenbanken im Dropboxverzeichnis (was gleichzeitig ein Backup darstellen würde) oder man kopiert das entsprechende Datenbankverzeichnis immer manuell hin und her.

Um seine Datenbank braucht man sich nur wenige Sorgen machen, wenn die Datenbankdatei durch GSAK in Benutzung ist, dann erkennt dies GSAK und überschreibt sie nicht. Wenn es doch einmal zu einem Konflikt der SQLite-Datei kommt, dann legt Dropbox automatisch ein zweite Datei an mit dem Hinweis das es einen Konflikt mit dem anderen User gibt. Um dies weitesgehend zu umgehen sollte man sich einfach bei der Benutzung etwas absprechen.

* wenn ihr euch über den Link anmeldet, dann bekomme ich pro Anmeldung 250MB für meinen Accout gut geschrieben. Es geht natürlich auch einfach über dropbox.com

 

Geocaching(.com) nur noch vom Schreibtisch aus

mity! | 16.09.2011 10:19 Uhr | Kommentare: 10 | Kommentar hinterlassen
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Als Nutzer des einen oder anderen nicht offiziell von Groundspeak unterstützten Geocaching-Tools sehe ich den Updates der Leute aus Seattle ja immer mit etwas Herzklopfen (um nicht zu sagen: mit schwitzigen Händen) entgegen. So auch wieder heute.

Und meist stelle ich dann erleichtert fest: Uff. Keine Änderung erkennbar. Alles in Ordnung. So dann auch heute früh. Auf den ersten Blick jedenfalls.

Oder…?

befreundete Logs

Der zweite Blick zeigte dann doch plötzlich etwas. Erst fiel mir ein merkwürdiges Scrollverhalten im Listing bzw. in den Logs auf. Dann fiel mein Blick auf den Link 'View Logbook'. Oh, cool, dachte ich. Da kann man jetzt schnell (alle) eigenen Logs sehen. Und, wow, sogar die meiner 'Friends'. Fein. Das ist schön.

Doch dann merkte ich, dass die Logs auf der Listing-Seite nun erst dynamisch beim Scrollen nachgeladen werden. Jeweils fünf Stück. Ajax machts möglich. Paging. Ein ungutes Gefühl beschlich mich…

Also wurde schnell mein mobiles Internet aus der Hosentasche geholt. Kein Apfel-Produkt und kein Androide. Ein altes Symbian-Handy mit schön großem Display und mobilem Browser. Der nächstbeste Cache wurde aufgerufen und… Oh, oh. Der Browser vermeldet den Download von 1,2 Megabyte. :shock: Für einen Cache… Und Logs? Nada. "Loading Cache Logs..." wird vermeldet. Ende.

endless loading

Selbiges tut die Website zwischendurch allerdings auch auf dem Desktop immer mal wieder für längere Zeit. Nur ein Performance-Problem nach dem Update? Mal abwarten.

Aber klar ist, dass Groundspeak alles unternimmt, um jegliche mobile Nutzung ihrer Website außerhalb ihrer Apps praktisch unmöglich zu machen. Und ich rede hier nicht von den bösen, bösen Programmen, die die Seite mit Spidermechanismen missbrauchen. Ich rede davon, dass ich auch ohne VDSL oder HSDPA (tja, äh, kommt im Wald schon mal vor) mal eben ein Cache-Listing (inklusive) Logs aufrufen können möchte.

Where do you go to my lovely?

 

GSAK - kleine Ursache, große Wirkung

Polxs | 08.09.2011 19:42 Uhr | Kommentare: 0 | Kommentar hinterlassen
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In meinem Urlaub hatte ich mitbekommen, das es eine neue Version von GSAK gibt. Diese ist zwar noch beta, aber ich habe sie trotzdem in einer der mit WLAN versorgten Gegenden geladen und installiert. Lief alles ohne Probleme ab.
Die Probleme fingen erst zu Hause an, als ich die wartenden Pocketquerries (PQ) wieder einlesen wollte. Nach dem einlesen der einzelnen PQ wurden meine Funde immer weniger.

Zur Erklärung, ich habe noch ein paar wenige Caches offen die ich noch online logen müsste und die bisher nur bei GSAK als Fund vermerkt sind. Nur deshalb fiel es mir auf. ;)

Zum Glück hatte ich noch ein altes Backup auf der Platte schlummern, so konnte ich also wenigstens die Funde wieder herstellen. :)
Doch das Problem blieb. Also Ursachenforschung betreiben. Das Netz gab nichts her bzw. ich habe dort nicht wirklich lange gesucht.

Irgendwann fiel mir dann auf das nach der API ja immer der “Load GPX/LOC/ZIP File” Dialog aufgerufen wird. Also wurde der automatische Aufruf einmal manuell durchgeführt und ein genauer Blick geworfen. Und siehe da, ich konnte mein Problem mit zwei kleinen Klicks beheben.

1. “Use default” ausschalten
2. “Found status update options” von “Always” auf “Never” setzen und schon klappt es auch wieder mit der korrekten Fundzahl.

GSAK - Load File

Um diese Konfiguration auch beim “API PQ Load” nutzen zu können speichert man diese ab und kann sie dann dort auswählen. In meinem Fall ist es die unterste Konfiguration “default”.

GSAK - Load File

Ich hoffe ich konnte damit auch ein paar Anderen eine Hilfe sein. :)

 

Auf der Rückreise

Polxs | 30.08.2011 15:19 Uhr | Kommentare: 0 | Kommentar hinterlassen
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Auf der Rückreise

Die Norweger müssen entweder Zwerge oder Riesen sein. In dem Souveniershop eben hatten sie nur Jacken maximal bis zur M, weiter ging es dann mit XXXXL. Dann hatte ich doch einen schicken Pullover gefunden. :) Doch dann viel mein Blick auf den Preis, da wurden dann um 30% reduzierte 379€ aufgerufen. Dann gibt es wohl dieses Mal kein praktisches Mitbringsel. :sad:

Oder warten wir es mal ab, ich hab ja noch ein paar Kilometer Rückreise vor mir.

Nun liegen auch die Lofoten hinter mir. Hier habe ich es mal ganz ruhig angehen lassen und keinen Cache gesucht. Dafür konnte ich hier einigen Trampern weiter helfen. Den Anfang machten zwei kleine Italienerinen. Denen konnte ich die Wartezeit auf ihre verschiedenen Busse vekürzen, indem ich sie bis nach Reine mitgenommen habe. Und auf der Fähre runter von den Lofoten gabelte ich noch einen Schweizer auf, den ich aber nur raus aus Bodo genommen habe. Ich war ziemlich froh das ich im Auto schlafen konnte und nicht wie er noch ins nasse Zelt krauchen mußte.

Aber jetzt wollte ich auch mal wieder etwas cachen, doch das war heute gar nicht so einfach. Die ersten beiden Caches habe ich nicht gefunden und den nächsten habe ich dann abgebrochen. Ich habe keinen Weg zum Cache gefunden. Je näher ich den Koordinaten kam, umso dichter und feuchter wurde der Wald. Also Abbruch und einfach den nächsten suchen. ;) Hier hatte ich dann mehr Erfolg und konnte wieder eine Unterschrift leisten. Hinzu kam noch, dass der Ort wirklich gut war. Ich konnte, wie auch beim nächsten Cache, eine Höhle bewundern. Danach folgten noch ein paar Caches am Straßenrand, und dann fuhr ich zu einem wunderbaren, mir bekannten Übernachtungsplatz. Hier hatte ich bei meinem ersten Urlaub in Skandinavien schon einmal übernachtet. Hier hatte sich einiges verändert. War hier damals noch eine grosse Rasenfläche, konnte ich heute einen Wald und Rastplatz bewundern. Aber zum Glück hatte man einen grossen Parkplatz angelegt. So konnte ich doch übernachten und zwar direkt neben einem grossen Wasserfall.

Am nächsten Morgen geht es weiter in Richtung Süden, immer die 17 entlang. Wunderschöne Fahrt immer an der Küste Norwegens entlang. Ab und zu hieß es jetzt auf eine Fähre warten, aber man hat ja Urlaub und ist nicht auf der Flucht.

PS: Auf einer der Fähren erwischte ich einen Bus voller Rentner. Soweit noch nichts besonderes, aber ich hatte das Gefühl mitten in einem Hühnerhaufen zu sitzen. Schnatter, schnatter, schnatter… Norwegisch ist schon eine schöne Sprache zum Schnattern. :D

Alle Bilder von Polxs.

 

Schöne Grüsse vom Nordkapp

Polxs | 22.08.2011 17:14 Uhr | Kommentare: 3 | Kommentar hinterlassen
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Schöne Grüsse vom Nordkapp

Ich hoffe ihr hattet alle einen erfolgreichen Start in die Arbeitswoche. :)

Das ganz grosse Ziel dieses Urlaubs habe ich heute erreicht, ich habe den nördlichsten Festlandspunkt Europas erreicht.

Die Fahrt zum Nordkapp war eigentlich recht ereignisarm. Ich hatte mit den abendlichen Stellplätzen immer Glück, da war nichts dabei, was blöde war. Unterwegs konnte ich noch einige Geocachingstatistiken erhöhen. Aber die Aufzählung kommt zum Schluss (wenn ich sie nicht vergesse).

Heute die Wanderung zum Knivsjelodden war ein Traum, auch wenn sie mich an meine körperlichen Grenzen gebracht hat. Heute morgen habe ich schnell den Polxswagen (meine eigene Idee) auf den Parkplatz am Start des Wanderweges umgestellt und dann bin ich frohen Mutes losgelaufen. Unterwegs so gut wie keine Menschenseele, nur ein paar Rentiere sind eher lustlos vor mir davongerannt. Die Landschaft war karg, aber wunderschön. Ein Dauergrinsen schlich sich in mein Gesicht.

Nach einiger Zeit wanderte dann sogar eines der Rentiere mit mir mit, das fand ich ziemlich cool. Bis es dann anfing nebenbei noch zu fressen. Blöder Poser, leb du mal ein paar Jahre in der Stadt und dann machen wir das noch einmal, mal sehen wer dann noch nebenbei was ißt.

Als ich am Ziel angekommen war, wurde aus dem Dauergrinsen ein breites Dauergrinsen. :D Hinsetzen und die Aussicht geniessen war angesagt. Und das eine ganze Weile lang.

Danach habe ich noch ein Fotos und Panoramaaufnahmen gemacht und mich wieder auf den Rückweg zum Auto gemacht. Und ab jetzt hatte es das Dauergrinsen (ja es war schon nicht mehr breit!) schwer, im Gesicht zu verharren. Der Weg an sich war schon für mich als Flachländer nicht ohne, aber zu dem ständigen bergauf Laufen (zwischendurch waren mir die in einer Automobilclubzeitschrift angebotenen Treppenlifte sehr sympatisch) kam noch heftiger Gegenwind hinzu … Und ich hatte Schuhe an und es lag kein Schnee!!!

So zog sich der Rückweg ziemlich hin und das Grinsen hatte es wirklich schwer. Doch irgendwann macht man nur noch einen Schritt nach dem anderen, nur um endlich anzukommen. Aber ich habe es geschafft und nach fünf Minuten ausruhen war es wieder da, das Grinsen. :D

So genug geschwafelt, jetzt folgt noch ein wenig Statistikzeugs und morgen geht es dann ganz entspannt wieder in Richtung Berlin.

Statistikzeugs:

  • Meiste gefundene Caches an einem Tag: 21
  • Meiste Länder an einem Tag becacht: 3 (Schweden, Finnland, Norwegen)
  • Wobei das eine ganz enge Kiste war. In Finnland hatte ich drei Chancen einen Cache zu finden. An der ersten waren Baumschupser am Arbeiten. Zu der zweiten habe ich keinen Weg gefunden, zumindest keinen, bei dem ich trocken bleibe. Aber bei der dritten hat es dann doch noch geklappt.

  • Nördlichster Cache: am 21.08. mit Nordkapp erhöht und am 22.08. gleich noch einmal mit Knivskjelodden auf 2164km erhöht.

PS: lustige Sachen betreiben die Schweden. “Pimp my Car” ist out, hier wird “Pimp my Rollator” betrieben. Flex die ollen einfachen Räder ab und schraub da rechts und links zwei 1a Roller ran. Damit kann man heute Eindruck vorm Altersheim schinden. Mit dem 08/15-Rollator brauchste da gar nicht mehr ankommen!

Alle Bilder von Polxs.