geocaching fein serviert

Die Rückkehr von 4lagig-deluxe. Oder doch nur 2lagig?

mity! | 11.05.2012 08:43 Uhr | Kommentare: 2 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Geocacher

2lagigPolxs hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass eins meiner Lieblingsblogs zum Geocaching nach längerer Auszeit wieder da sei.

Freudig hüpfte ich sofort auf meinem Stuhl auf und ab. Und tippte natürlich sofort 4lagig-deluxe in den URL-Schlitz des nächstgelegenen Browsers. Doch dann…

Dann wunderte ich mich erst mal. Ein recht schlichtes Layout. Ein “geklautes” Logo (wer weiß, wie “Reise” auf Kiswahili heißt, dem sollte das jedenfalls bekannt vorkommen), ein etwas abgegriffenes Motto und ein paar durchlaufende “Default Posts” als Platzhalter von Wordpress. Komisch. Eigentlich war 4lagig immer auch ein Hingucker. Deluxe eben.

Doch was ich dann in den ersten vier Artikeln zu lesen bekomme, ernüchtert mich vollständig. Keine augenzwinkernde Selbstironie. Keine bissigen Kommentare. Kein gnadenloses Sezieren der “Szene”. Keine Begeisterung für dieses Hobby. Das hier liest sich wie aus Sommerloch-Zeitungsartikeln zusammenkopiert.

Ich hoffe, ich trete niemandem, der sich redliche Mühe gibt (und vielleicht noch in der Bauphase ist), all zu schmerzhaft auf die Füße. Aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass die schöne Domain frei gworden ist, und jemand schnell, ahnungs- und substanzlos auf den freien Platz gesprungen ist.

Und so mache ich den Browser dann mit dem Gefühl, um ein freudiges Ereignis betrogen worden zu sein, wieder aus.

Schade.

 

OC hat sich neu aufgestellt

mity! | 24.04.2012 11:25 Uhr | Kommentare: 0 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Geocacher

Ich habe nichts gegen Opencaching! Wirklich nicht.

Aber hier konnte wohl jemand die Phrasendreschmaschine nicht mehr zum Halten bringen und hat den ausgeworfenen Buzzword-Topf bis ganz, ganz unten ausgelöffelt…

Zurzeit wird der Betreiberverein aufgestellt. Die Mitglieder des Vorstands wurden bestimmt, Abteilungen wurden festgelegt und das Management ausgewählt. Die Softwareentwicklung wird neu organisiert. Jeder der engagierten Freiwilligen wird seinen Fachrichtungen und Qualifikationen entsprechend eingesetzt um die bestmögliche Performance zu erreichen und sich so deutlich von den Mitbewerbern abzuheben. Denkbar ist es auch, neue Wege zu beschreiten.

Uuuuuuh. Ich schwanke gerade zwischen Lachkrampf und Würgereflex. :wink:

Jungs und Mädels, Ihr seid gut unterwegs! Euer Projekt nimmt offensichtlich so richtig Fahrt auf. Ich freue mich schon auf die wöchentlichen Protokolle aus den Regelmeetings und eine Projektstatusampel… :twisted:

 

GSAK - zwei User eine Datenbank

Polxs | 05.10.2011 14:16 Uhr | Kommentare: 3 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Equipment

Es kommt ja immer mal wieder vor, dass mehrere Cacher zusammen einen Urlaub planen und dafür auch GSAK nutzen möchten. Man könnte einfach die Datenbank durchs Netz schicken. Aber ich habe nach einem einfacheren Weg gesucht und tatsächlich auch gefunden.

Als erstes benötigt man einen Account bei Dropbox*. Nachdem der Account erstellt und das dazugehörige Programm installiert und eingerichtet ist sollte man einen Ordner auf seinem Rechner haben, der von Dropbox automatisch syncronisiert wird. Der besseren Übersicht halber habe ich mir dort einen weiteren Ordner angelegt, der sich GSAK_Datenbanken schimpft. Nun kommt es darauf an ob man ein Windows 7 sein eigen nennt oder ein älteres Windows installiert hat.

Vorgehensweise Windows 7:
Hier sollte man als erstes einmal in Erfahrung bringen, wo die GSAK-Datenbanken abgelegt sind. Dies kann man in den Optionen von GSAK einsehen.

GSAK - Optionen

In meinem Fall liegen die Datenbanken im Ordner C:\Users\andy\GSAK_Datenbanken. Nun öffnet man eine Kommandokonsole mit “Start -> Ausführen/Suchen -> cmd”. Hier wechselt man in den vorher angelegten GSAK-Ordner in der Dropbox

cd c:\Users\andy\Documents\My Dropbox\gsak\GSAK_Datenbanken

Hier wird als nächstes eine virtuelle Verbindung zu dem Datenbankordner angelegt, der mit dem andern Cacher geteilt werden soll. Dies erfolgt mit:

mklink /J <Name der Verknüpfung> <Originalordner>

<Name der Verknüpfung> entspricht dann dem Namen der Datenbank wie er in GSAK angezeigt wird, also zum Beispiel gemeinsame_Datenbank. In meinem Fall gebe ich also folgenden Befehl ein:

mklink /J gemeinsame_Datenbank "c:\Users\andy\GSAK_Datenbanken\gemeinsame_Datenbank"

Jetzt muss dieser Ordner noch dem anderen Cacher freigegeben werden. Dazu logt man sich auf der Webseite ein: “Freigaben -> Ordner freigeben”

GSAK - Optionen
GSAK - Optionen
GSAK - Optionen

Als nächstes noch die Mailadresse des anderen Cachers eingeben, der ebenfalls einen Dropboxzugang sein eigen nennen muss. Cacher Zwei sollte jetzt eine Mitteilung in seinem Dropboxaccount sehen das ihm ein Ordner freigegeben wurde. Dies muss er noch akzeptieren und schon haben beide Zugriff auf die selbe Datenbank.

GSAK - Optionen

Damit der zweite Cacher direkten Zugriff auf die Datenbank bekommt, muss er sich wiederum einen virtellen Link auf dieses Verzeichnis anlegen. Zum Beispiel:

cd c:\Users\polxs\GSAK
mklink /J "gemeinsame_DB_Andy" "c:\User\polxs\Documents\My Dropbox\gemeinsame_Datenbank"

Vorgehen andere Windowsversionen:
Leider ist mir für Windows-User die nicht die Nummer 7 ihr eigen nennen keine Möglichkeit bekannt Links auf Verzeichnisse zu setzen. Deshalb hat man hier nur zwei Möglichkeiten. Entweden man hat seine kompletten Datenbanken im Dropboxverzeichnis (was gleichzeitig ein Backup darstellen würde) oder man kopiert das entsprechende Datenbankverzeichnis immer manuell hin und her.

Um seine Datenbank braucht man sich nur wenige Sorgen machen, wenn die Datenbankdatei durch GSAK in Benutzung ist, dann erkennt dies GSAK und überschreibt sie nicht. Wenn es doch einmal zu einem Konflikt der SQLite-Datei kommt, dann legt Dropbox automatisch ein zweite Datei an mit dem Hinweis das es einen Konflikt mit dem anderen User gibt. Um dies weitesgehend zu umgehen sollte man sich einfach bei der Benutzung etwas absprechen.

* wenn ihr euch über den Link anmeldet, dann bekomme ich pro Anmeldung 250MB für meinen Accout gut geschrieben. Es geht natürlich auch einfach über dropbox.com

 

Geocaching(.com) nur noch vom Schreibtisch aus

mity! | 16.09.2011 10:19 Uhr | Kommentare: 12 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Equipment

Als Nutzer des einen oder anderen nicht offiziell von Groundspeak unterstützten Geocaching-Tools sehe ich den Updates der Leute aus Seattle ja immer mit etwas Herzklopfen (um nicht zu sagen: mit schwitzigen Händen) entgegen. So auch wieder heute.

Und meist stelle ich dann erleichtert fest: Uff. Keine Änderung erkennbar. Alles in Ordnung. So dann auch heute früh. Auf den ersten Blick jedenfalls.

Oder…?

befreundete Logs

Der zweite Blick zeigte dann doch plötzlich etwas. Erst fiel mir ein merkwürdiges Scrollverhalten im Listing bzw. in den Logs auf. Dann fiel mein Blick auf den Link 'View Logbook'. Oh, cool, dachte ich. Da kann man jetzt schnell (alle) eigenen Logs sehen. Und, wow, sogar die meiner 'Friends'. Fein. Das ist schön.

Doch dann merkte ich, dass die Logs auf der Listing-Seite nun erst dynamisch beim Scrollen nachgeladen werden. Jeweils fünf Stück. Ajax machts möglich. Paging. Ein ungutes Gefühl beschlich mich…

Also wurde schnell mein mobiles Internet aus der Hosentasche geholt. Kein Apfel-Produkt und kein Androide. Ein altes Symbian-Handy mit schön großem Display und mobilem Browser. Der nächstbeste Cache wurde aufgerufen und… Oh, oh. Der Browser vermeldet den Download von 1,2 Megabyte. :shock: Für einen Cache… Und Logs? Nada. "Loading Cache Logs..." wird vermeldet. Ende.

endless loading

Selbiges tut die Website zwischendurch allerdings auch auf dem Desktop immer mal wieder für längere Zeit. Nur ein Performance-Problem nach dem Update? Mal abwarten.

Aber klar ist, dass Groundspeak alles unternimmt, um jegliche mobile Nutzung ihrer Website außerhalb ihrer Apps praktisch unmöglich zu machen. Und ich rede hier nicht von den bösen, bösen Programmen, die die Seite mit Spidermechanismen missbrauchen. Ich rede davon, dass ich auch ohne VDSL oder HSDPA (tja, äh, kommt im Wald schon mal vor) mal eben ein Cache-Listing (inklusive) Logs aufrufen können möchte.

Where do you go to my lovely?

 

GSAK - kleine Ursache, große Wirkung

Polxs | 08.09.2011 19:42 Uhr | Kommentare: 0 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Equipment

In meinem Urlaub hatte ich mitbekommen, das es eine neue Version von GSAK gibt. Diese ist zwar noch beta, aber ich habe sie trotzdem in einer der mit WLAN versorgten Gegenden geladen und installiert. Lief alles ohne Probleme ab.
Die Probleme fingen erst zu Hause an, als ich die wartenden Pocketquerries (PQ) wieder einlesen wollte. Nach dem einlesen der einzelnen PQ wurden meine Funde immer weniger.

Zur Erklärung, ich habe noch ein paar wenige Caches offen die ich noch online logen müsste und die bisher nur bei GSAK als Fund vermerkt sind. Nur deshalb fiel es mir auf. ;)

Zum Glück hatte ich noch ein altes Backup auf der Platte schlummern, so konnte ich also wenigstens die Funde wieder herstellen. :)
Doch das Problem blieb. Also Ursachenforschung betreiben. Das Netz gab nichts her bzw. ich habe dort nicht wirklich lange gesucht.

Irgendwann fiel mir dann auf das nach der API ja immer der “Load GPX/LOC/ZIP File” Dialog aufgerufen wird. Also wurde der automatische Aufruf einmal manuell durchgeführt und ein genauer Blick geworfen. Und siehe da, ich konnte mein Problem mit zwei kleinen Klicks beheben.

1. “Use default” ausschalten
2. “Found status update options” von “Always” auf “Never” setzen und schon klappt es auch wieder mit der korrekten Fundzahl.

GSAK - Load File

Um diese Konfiguration auch beim “API PQ Load” nutzen zu können speichert man diese ab und kann sie dann dort auswählen. In meinem Fall ist es die unterste Konfiguration “default”.

GSAK - Load File

Ich hoffe ich konnte damit auch ein paar Anderen eine Hilfe sein. :)