… oder einfach schlecht vorbereitet, oder gar nicht. Alles begann damit, daß mity! uns eine telefonische Absage für die heutige Cachetour gab. Doch das Problem daran wurde von Polxs und mir erst zu spät erkannt. Da Polxs und ich bei solchen Touren entweder als Fahrer oder Sherpa mißbr… ähhm gebraucht werden, steht es mity! zu uns mit der Cachebeschreibung in Papierform zu versorgen, da er der mit dem Drucker ist. Also versuchten wir den Tag ohne Papier auszukommen, schließlich gibt es ja multimediale Einflüsse in unserer Gesellschaft. Und es soll sogar Leute geben, die damit ihr Geld verdienen. Aber das ist eine andere Geschichte. Um der Geschichte vorzugreifen: das papierlose Büro in Polxs’ Auto war genaugenommen so hilfreich wie das papielose Klo. Denn in den entlegenen Weiten zwischen Berlin und der Oder hat man nicht immer die beste Funkverbindung.
Nun aber los.
Als erster Cache war die Perlenhochzeit O anvisiert und auch recht schnell gefunden. Da im Log stand, daß der Vorgänger den Cache nicht gefunden hatte, am Ort des Geschehens aber genug Fußspuren hinterlassen hatte, brachten wir nur da suchen, wo keine waren. Weiter ging’s des Weges zum Gotteshaus: Die Kirche von Müncheberg. Dort wurden wir nach einiger Rumfingerei in diversen Löchern fündig.
Nach einer kurzen Entscheidungsfindungsphase ging’s auf nach Buckow. Hier gibt es: den Poetensteig, den Poeten(ur)wald und das Buckower Dreieck.
Die Phase 1 vom Poetensteig wurde schnell gelöst. Phase 2 und der Poeten(ur)wald wurde aufgrund des Wetters und der Unbefahrbarkeit des Waldes vertagt.
Aber da war ja noch das Buckower Dreieck. Eine alte Rennstrecke mit einem Gedenkstein, den es zu finden gibt. Aber ohne Cachebeschreibung weiß Keiner nichts Genaues. Auf gut Glück fuhren wir alle Straßen, die ein Dreieck bilden auf der Suche nach dem Stein ab. Nichts. So wurden Telefonjocker und das mobile Internet bemüht. Bemüht und bemüht. Hatte ich schon die schlechte Funkversorgung der einzigen BTS bemängelt? Der Stein der Weisen stand dann doch ganz woanders. Jaja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. An diesem Gedenkstein bin ich bestimmt schon über hundert Mal vorbeigefahren. So auch heute. “Halt, da war er”. Also umdrehen, vorbeifahren ohne Umgefahren zu werden, Foto machen eine geeignete Stelle zum Halten suchen, Cachebeschreibung nochmal aus dem Internet saugen und feststellen, das man an dem Stein einen Wegpunkt hätte setzen sollen. Grrrr. Also nochmal umdrehen und einen Wegpunkt setzen kurz rechnen und den Cache finden.
Es beginnt zu schneien. Achja, dann noch mal umdrehen, da es nach Hause oder vielmehr zu EDAY wieder in die andere Richtung geht. Was heißt hier eigentlich: “Im Winter bis 16 Uhr? Haben wir Winter?” Der Blick aus dem Auto bestätigt die Vermutung. Und der Blick auf die Uhr läßt uns leicht erschrecken. Was hatte doch gleich Thomas ebend am Telefon gesagt? Nächste Aktualisierung gegen 15:30 Uhr? Das wird knapp. Was macht eigentlich die Fahrschule vor uns auf der Fahrbahn?
Wenig später stehen wir im Schneegestöber vor der Webcam und Thomas macht das Beweisfoto:
Auf dem Weg nach Hause liegt noch Nah am Golf - ein Cache in der Homezone, der schon seit einiger Zeit wartet. Nachdem wir uns für den Weg des “dichtesten Rankommens mit dem Auto” entschieden haben, legen wir den Rest zu Fuß züruck. Schnell müssen wir aber feststellen, daß der kürzeste Weg nicht der einfachste ist. 700 Meter Terrain: *****. Aber der Cache selbst war dann schnell gefunden. Zurück am Auto gab’s dann noch “Anfahren am Berg bei Glatteis und Schnee”. Irgendwann konnten wir dann dem Heimweg antreten, mit einer trotz schlechter Vorbereitung erstaunlichen Ausbeute.


am 10.03.2006 um 10:28 Uhr :
Die Rutschpartie bei Nah am Golf war übrigens für mich Cachefund #300.
am 10.03.2006 um 12:19 Uhr :
Aber nichts desto trotz: Gratulation an “Fahrer” und “Sherpa” (Wo ist eigentlich gerade mein Kuli?) für diese erfolgreiche Tour. Und das bei DEN Wetterbedingungen. Respekt!
am 12.03.2006 um 23:44 Uhr :
[…] Da ich auch einen kleinen PDA mein eigen nenne, habe ich mich nach der Misere unserer letzten Tour einmal umgesehen, ob man nicht auch ohne die leidigen Ausdrucke Cachen kann. Dabei bin ich auf GpxView gestossen. Also schnell den Download angestartet und das Programm auf den PDA übertragen. Die Installation lief ohne Probleme durch. Leider musste ich für die Installation ein laufendes Windowssystem haben und konnte die Installation nicht direkt von der CompactFlash-Karte starten. […]
am 15.03.2006 um 09:48 Uhr :
Hallo,
schon mal den Geocache-Scanner fürs papierlose Cachen probiert? Er wurde ursprünglich für das Drucken von Cachebeschreibungen gemacht, leistet aber auch beim papierlosen Cachen gute Dienste: Caches über Umkreissuche, entlang einer Route oder durch Angabe von Waypoints aussuchen, Beschreibungen mit Bildern downloaden und in komprimiertem Format auf dem PDA speichern, Waypoints für OziExplorer, TomTom-Navigator, usw. exportieren.
Viel Spaß beim papierlosen Cachen wünscht
Chris (geometer42)
am 18.03.2006 um 13:19 Uhr :
[…] Nachdem geometer42 mir den Geocache-Scanner wieder in Erinnerung gebracht hatte, beschloss ich mir dieses Programm noch einmal genauer anzusehen. […]