geocaching fein serviert

GpxView (PocketPC)

Polxs | 12.03.2006 23:42 Uhr | Kommentare: 2 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Equipment

Da ich auch einen kleinen PDA mein eigen nenne, habe ich mich nach der Misere unserer letzten Tour einmal umgesehen, ob man nicht auch ohne die leidigen Ausdrucke Cachen kann. Dabei bin ich auf GpxView gestossen. Also schnell den Download angestartet und das Programm auf den PDA übertragen. Die Installation lief ohne Probleme durch. Leider musste ich für die Installation ein laufendes Windowssystem haben und konnte die Installation nicht direkt von der CompactFlash-Karte starten. :(

Nach dem Start des Programms werden entweder alle Ordner oder ein angegebener Ordner nach GPX-Dateien durchsucht und angezeigt. Bei der Installation ist auch eine Beispieldatei mit 11 Caches enthalten. Damit kann man schnell das Programm ausprobieren. Doch bei mir hieß es klotzen und nicht kleckern, also habe ich gleich eine 4MB grosse Datei mit 500 berliner Caches eingelesen. Dies dauert einen Moment, doch nachdem das Programm fertig war konnte ich zügig navigieren. Für das Programm wird ein gpx-File benötigt, alle anderen Formate wie zum Beispiel loc-Files werden nicht unterstütz.

Die Hauptansicht besteht aus 6 Spalten.
Cacheliste

  • Waypoint: Geocaching.com-Symbol + sechsstelliger gc.com-code
  • Description: Name der Caches
  • Distance: Entfernung von einer definierten Koordinate
  • Bearing: Himmelsrichtung des Caches zu der definierten Koordinate
  • Placed: das Datum wann der Cache gelegt wurde
  • Logged: das Datum des Tages an dem du den Cache gefunden hast

Beim Klick auf einen Cache werden die weiteren Informationen ähnlich der Cacheseite bei geocaching.com angezeigt.

Das Programm bietet einen einzigen Menüpunkt an, nämlich Tools. Dieses Menü enthält die Punkte:

  • Export: kann ich leider nicht viel dazu sagen, da ich Pocket Street nicht nutze und der txt-Export nicht funktioniert.
  • Information: hier werden die Informationen zu dem eingelesenen GPX-File angezeigt
    1. Filename
    2. Beschreibung
    3. wann das File erstellt wurde
    4. der Autor
    5. Zahl der enthaltenen Caches
  • Settings: Hier sind einige Einstellungen möglich
    1. Home pos: Auswahl eines selbst definierbaren Refenzpunktes
    2. Units: Auswahl des Koordinatenformates (DD.DDDD, DD MM.MMM) und welches Masseinheitensystem genutzt werden soll (Metric, Statute, Nautical)
    3. Browser: Darstellungseinstellungen (Links, Bilder, Hints)
    4. Reference points: hier können Koordinaten eingegeben werden, die als mögliche Home pos ausgewählt werden können
  • About GpxView: enthält Programmname, Copyrighthinweis, Versionsnummer und die URL zum Programmieres
  • Exit: wie der Name schon sagt, wird hier das Programm beendet

Der erste Eindruck den das Programm auf mich macht ist ganz gut, es ist schnell und unkompliziert zu bedienen. Trotz der 500 eingelesenen Caches ist eine schnelle Navigation innerhalb der Caches möglich. Leider kann man nicht mit dem Programm angeben wann ich einen Cache gefunden habe, sondern man muss das GPX-File editieren und die entsprechenden Daten für das Icon bzw. das Datum des Fundes händisch ändern.

Nun bin ich gespannt, wie es sich im harten Cacheralltag verhalten wird. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt dazu mehr schreiben.

Ein paar weitere Screenshots könnt ihr in unserer flickr-group sehen.

2 Kommentare zu “GpxView (PocketPC)”

  • #1

    Hallo!
    Da du auch einen PDA zur Verfügung hast, mal kurz der Tipp, dass der in Verbindung mit einem Navigationsprogramm hervorragend zur Anfahrt an die Cache-Standorte geeignet ist.
    Da ich Falk-Navigator nutze (kompatibel ist auch MarcoPolo), erstelle ich regelmäßig POI-Overlays für diese Navigationsprogramme und stelle die auch auf meiner Seite zur Verfügung.
    Damit kann man die Caches direkt als Ziel im Navigator nutzen, was die Planung der Anfahrt erheblich erleichtern kann. Das klappt zwar nicht mit “Offsets”, aber das bemerkt man ja bei der Vorbereitung.

    Gruß Wocker

  • #2

    Die Variante mit dem PDA habe ich zu Beginn meiner Cacherkarriere auch gemacht, doch mittlerweile habe ich mir einen Garmin 60CSX zugelegt und der ist auch für die Anreise gut geeignet. Deshalb nutze ich den PDA tatsächlich nur noch für die Cachebeschreibungen bzw. für Notizen.
    Aber trotzdem danke für den Hinweis, vielleicht hilft es ja ein paar anderen Cachern. :)

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