geocaching fein serviert

Sichtweisen

mity! | 14.03.2006 11:27 Uhr | Kommentare: 0 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Geocacher, Unterhaltung

Geocachen (oder besser: der Erfolg beim Geocaching) hat ja oft mit unterschiedlichen Sichtweisen zu tun. Wie oft musste ich nicht schon einem Cache zwei, drei Besuche abstatten, nur um schließlich zu erkennen (*handandiestirnschlag*), dass die gesuchte Dose oder der ersehnte Hinweis schon die ganze Zeit völlig offensichtlich da waren, sich aber nur zu erkennen geben, wenn man die Dinge mal mit anderen Augen betrachtet oder schlichtweg seinen Blickwinkel ein wenig ändert?

Manchmal scheinen da bei der Suche aber auch ganz unterschiedliche Wahrnehmungen des Erlebten aufeinander zu treffen.

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für diesen psychologisch ausgesprochen interessanten Effekt findet sich in den folgenden beiden Log-Einträgen einer “Begegnung” am berliner CacheKarl Ranseier ist tot“:

BlackyV’s Sichtweise vs. Balla&Silly’s Sichtweise :lol:

:) BlackyV found Karl Ranseier ist tot (traditional Cache):

“Endlich mal wieder alleine cachen” dachte ich mir heute auf der Heimtour vom erfolgreichen Gruppencachen. Aber ach: von links war kurz ein Cachemobil zu sehen, dann war es wieder weg.

Am Cache dann habe ich durch rasant-sportliche Einparkübungen der Cacherin erst mal Beine gemacht (Cache oder Leben? :D ). Nachdem ich in Ruhe geloggt hatte habe ich aber Heidi wieder aus dem Straßengraben gezogen und gnädig das Döschen überreicht. :twisted:

Der Hund war mit, er hat aber nirgendwo rangeseiert.
Danke für #847 und die spaßige Beschreibung!

Jetzt ist aber wirklich Schluss mit Cacherteffen für Heute!

:) Balla & Silly found Karl Ranseier ist tot (Traditional Cache):

Nicht zu fassen! Nachdem wir heute vier wunderschöne Caches im Brandenburger Land besucht haben, sollte dieser hier noch ein kleiner Bonus auf der Rücktour sein. Über die Beschreibung musste ich schon bei Veröffentlichung herzhaft schmunzeln (Olli, das Antike steht dir gut! :D ).

Na jedenfalls ist Balla im Auto geblieben und als ich gerade in die Knie gehe und nach dem Cache greife, kommt mit quietschenden Reifen ein Ungetüm auf mich zugebraust und walzt mich nieder. Die Dose kullert über den Asphalt und aus den Augenwinkeln sehe ich, wie zwei Schuhe aus dem Metallmonster springen und der Cache aus meinem Blickfeld verschwindet. Ich will “Halt!” schreien, kann aber nur Röcheln und verliere kurz das Bewusstsein. Als ich wieder erwache, werde ich in die Senkrechte gezerrt und zum Loggen genötigt. In Trance schreibe ich den Eintrag und achte darauf, dass mein blutiger Speichel nicht an den Logstreifen ranseiert. Als Balla endlich über die Strasse hastet, um mir zu Hilfe zu eilen, vernehme ich ein Türklappen und das gleiche, kreischende Quietschen wie kurz zuvor. Voller Panik springe ich über den Zaun und renne an entsetzten Laubenpieperaugen vorbei, was das Zeug hält. Kurz vor der Siegessäule hat Balla mich dann wieder eingeholt - welcome back in Berlin.

Danke für den Cache und Gruß an den Schwatten und Camillo Felgen,

Balla & Silly

Erschütternd, oder?

Dieser Eintrag bezieht sich auf die folgenden Geo-Daten:
Caches: GCT88P
 

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