Manchmal gibt es doch im wahren (Cacher-) Leben tatsächlich Geschichten von teuflischen Missgeschicken, die ein himmlisches Happy-End nach sich ziehen: Da verliert ein Geocacher im Angesicht Luzifers sein Handy mitten im finstren Wald. Er sucht und startet schließlich voller Verzweiflung eine Vermisstenanzeige. Alles ohne Erfolg. Das Gerät ist weg… Doch dann, mehr als ein Viertel Jahr später, macht ein anderer zu Füßen des zugehörigen Erzengels Michael einen himmlischen “Beifund”: Das vermisste Telefon.
Glaubt Ihr nicht? Seht selbst:
ACHTUNG: Hier am Luzifer oder am Cache Michael habe ich mein Handy verloren (altes, wertloses Siemens M35, Akku leer). Allerdings hätte ich die Karte und damit die Telefonnummer sowie all die Telefonbuch-Einträge darauf gern wieder! Wer das Handy findet, möge doch bitte Kontakt mit mir aufnehmen. Kleine Belohnung ist selbstverständlich
[…] Doch anstelle des Caches fand ich an der Cachesite erstmal ein - HANDY!
Hoppla, das gehört ja dem letzten Cacher, wie ich soeben in den Logs lese. Na da werde ich mit dem “Owner” mal Kontakt aufnehmen. Das Siemens-Handy hat die Regenphase nicht gut überstanden, die rückwärtige Gummiklappe sieht völlig verschimmelt aus. Innen ist es aber trocken und eine E-Plus SIM-Karte ist auch noch drin. Kann gut sein, dass es noch funktioniert, wenn man den Akku wieder auflädt.
Wenn man da nicht gläubig werden könnte… Nein? Na, dann bleibt wenigstens die Moral, dass in einem ordentlichen Wald eben nix wegkommt!
P.S.: Dieser Artikel entstand übrigens auf besonderen Wunsch eines einzelnen Cachers, dem auf diesem Wege auch noch zu seinem 1000. Fund gratuliert sei. Danke LeserV…


am 02.08.2006 um 01:01 Uhr :
[…] Vor ein paar Tagen haben wir hier über eine himmlische Geschichte berichtet, die davon erzählte, wie ein Handy am Geocache Luzifer verloren ging und ein Viertel Jahr später am Geocache Michael wieder auftauchte. Dankenswerterweise hat uns Cyberman54 als Finder ein paar Fotos des Telefons zugesandt. Das wollten wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Hier seht Ihr also den orignalen “Findling”… […]