geocaching fein serviert

“Hustle the sluff” - Geocaching geht aber anders

Thomas | 17.09.2006 07:48 Uhr | Kommentare: 0 | Kommentar hinterlassen
Einsortiert in Muggel, Unterhaltung

“Hustle the sluff” - zu deutsch: “Stoß die Lawine an” - ist seit Anfang September einer der Slogan, denen man immer wieder begegnet wenn man in Sachen Geocaching oder Caches im Netz unterwegs ist. Bis auf die Tatsache, daß es Verstecke, die wie beim Geocaching als Caches bezeichnet werden, zu finden gilt, hat die Aktion herzlich wenig mit Geocaching zu tun. Sie ist eine reine Marketingaktion: Die Empfänger der über hundert handschriftlichen Briefe mit dem Autoschlüssel im Umschlag haben nur eine Gemeinsamkeit: Sie betreiben Weblogs, wie die Aufstellung bei donvanone.de zeigt.

Zugegeben, die Marketing-Caches - hier der Bericht mit Bildern vom Berliner “Hustle the Sluff” - kommen den Originalen vom Geocaching ziemlich nahe. Aber das verwundert nicht wirklich, denn immerhin ist mittlerweile soviel bekannt, daß mit VM-People eine Werbeagentur an der Aktion beteiligt ist, die sich auf virales Marketing spezialisiert hat. Und damit deren virales Marketing funktioniert, ist davon auszugehen, daß sie sich vorher mit der Idee des Geocaching und dem Aufbau von Geocaches beschäftigt haben. Womit dann auch klar sein dürfte, warum sie sich Blogger als Empfänger ihrer Briefe ausgesucht haben und nicht Geocacher.

Allerdings sind die Blogger auch nicht wirklich begeistert, wie die Diskussionen beim Werbeblogger und Hirnrinde zeigen. Die Welt berichtet ebenfalls über den Frust angesichts der Schnitzeljagd.

Egal was bei der Aktion am Ende auch immer für ein Produkt zum Vorschein kommen mag - eins steht fest: Geocaching geht anders. Schon weil es weniger Ärger erzeugt und im Gegensatz zu dem Rummel um “Hustle the sluff” eher etwas “konspiratives” ist.

 

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