geocaching fein serviert

Suchstrategien

Polxs | 27.10.2006 04:01 Uhr | Kommentare: 4 | Kommentar hinterlassen
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Bei diesem Beitrag geht es mir nicht um die Finalsuche im Speziellen, sondern um die “Abarbeitung” einer Cacheliste. Mich würde einmal interessieren, wie ihr vorgeht.

Ich habe mir den Vorteil eines Premium-Accounts zu nutze gemacht und mir einige Pocket Query für verschiedene Gegenden, in denen ich regelmäßig bin angelegt. Diese habe ich als Umgebungssuche laufen und versuche dort dann die Zahl der zu findenden Caches zu vermindern. Die für mich wichtigste Suche ist natürlich die um meine Heimkoords herum. ;)
Da versuche ich eine 10km Umkreissuche abzuarbeiten, leider mit mäßigem Erfolg. Immer wenn ich sie wieder einmal verkürzt habe, dann kommen gleich wieder neue Caches zum Vorschein. :( ;) So verweile ich bei dieser Suche schon eine ganze Weile im Bereich um 90 Caches herum. Da wohne ich wohl zu nahe am Stadtzentrum von Berlin um die Liste ernsthaft zu verkürzen.
Desweiteren beobachte ich noch die Gegend um Rügen/Hiddensee, dort war ich schon etwas erfolgreicher und konnte meine Suche auf aktuell noch 12 findbare Caches reduzieren. :D
Desweitern versuche ich die Gegend um Fürstenwalde herum zu “säubern”. Doch irgendwie schafft es hauptsächlich Friedelfindus immer wieder auch dort die Cachedichte immer wieder zu erhöhen. Dort habe ich den Vorteil, das ich da auch mal über Nacht bleiben kann, da mir in der Nähe eine Unterkunft zur Verfügung steht. :)

Also als Zusammenfassung würde ich sagen, das ich mir ein Zentrum suche und dann einen sinnvollen Suchradius bestimme und dann geht die Suche los.

Also wie geht ihr vor? Das ist meine Frage? :D

4 Kommentare zu “Suchstrategien”

  • #1

    Ich würde gar nicht sagen, dass ich da eine Strategie habe, aber im Laufe der Zeit hat sich bei mir folgendes Vorgehen eingeschliffen:

    Über mein Umfeld bleibe ich durch Hegas Geocaching-Seite auf dem Laufenden. Dort ziehe ich üblicherweise auch Cachelisten (LOC-Files), die ich dann mit der Kartensoftware (und Waypoint-Verwaltung) von Touratech lade. Inzwischen habe ich für den selben Bereich auch eine Pocket Query laufen, aber die dient mehr der Befriedigung des Statistikers in mity!… :roll:

    Klar versuche auch ich eher mein Umfeld zu “säubern” wie Du es nennst, aber das kommt natürlich auch daher, dass ein nahe liegender Cache für mich als Radler schneller mal angesteuert ist, als einer am anderen Ende der Stadt (oder gar in Altlandsberg :twisted: ).

    Ich stelle mir dann für Such-Aktionen ganz gerne mal über Bookmarks und daraus erzeugten Pocket Queries (leider beides Premium Member Features) konkrete Listen zusammen, die sich dann auch prima für’s paperless Cachen mit CacheWolf eignen.

    Wenn ich mal irgendwo in Urlaub oder so hinfahre, dann lade ich mir Listen über eine Umgebungssuche (oder inzwischen eine Pocket Query, läuft aber auf’s selbe hinaus). Bei Touren habe ich inzwischen ganz gute Erfahrungen mit dem hier schon beschriebenen Feature “Caches Along a Route” gemacht, wobei die Erstellung einer Route natürlich schon erst mal aufwändig ist…

  • #2
    Avatar EW742 meinte

    Hallo POLXS,

    ich mache es so ähnlich wie Du, nutze also auch PQs. Die erste für die grobe Umkreissuche um den Heimatstandort. Ausserdem bin ich aber als Techniker relativ viel in Berlin und Brandenburg unterwegs, habe mir also eine erweiterte PQ mit allen Tradis und Multis gebaut, Micros habe ich ausgeschlossen. Und so kann ich auf dem Heimweg das GPS-Gerät einschalten und dann relativ schnell mit der Kartenansicht sehen, ob noch machbare Caches in Reichweite sind.
    Die ?-Caches mache ich dann ganz gezielt, aber das dauert dann doch oft länger als geplant.

    Gruß
    EW742

  • #3

    Am Anfang haben wir einfach alles Interessante ausgedruckt und abgearbeitet. Da kamen schnell paar Ordner zusammen und richtig aktuell war es auch nicht.
    Wir gehen inzwischen auch über PQs, aber ielleicht der Reihe nach:
    Den 30-km-Raum wollen wir frei halten, dafür gibts ne Notify mit SMS-Weiterleitung, die auch NM-, deactivate- und reactivate erfaßt. So kann man notfalls auch mal schnell und unkompliziert nach dem Rechten schauen, wenn einem Kollegencache in der Nähe was passiert ist.

    Wir gehen inzwischen auch über PQs:
    - Homezone (alles Suchbare in 150km)
    - Städte (wenn wir zu Besuch oder auf Dienstreise sind)
    - Wege (“Caches Along a Route”) für An- und Rückfahrt

    Das alles kommt ins GSAK, ins CacheMate auf den PDA und über GoogleEarthTweaker ins GoogleEarth.
    Meist gucken wir im GE nach, wo eine Ecke ist mit noch einigen ungefundenen und da gehts hin, bzw., wenn wir wissen, wohin es geht, gucken wir, was dort zu machen ist.
    Die Cachebeschreibungen, insbesondere bei Mutis gucken wir vorher schon einmal durch, damit es keine Überraschungen gibt und drucken notwendige Bilder oder sowas aus. Das ist aber dann das einzige Papier, was mitkommt.
    Auf den GPSr laden wir nur Tradis, Multis, Letterboxen, Webcams und Events, weil da die Koordinate auch ne Bedeutung hat (übrigens incl. Childwaypoints, obwohl das manchmal auch nervt). Wenn wir bei Mysteries oder Rätselcaches ne Lösung gefunden haben, tragen wir die per Hand ein.

    Vorort angekommen, geht es einfach nach dem Motto: “…und was machen wir jetzt?” zum nächsten Cache. Ob gefahren oder gelaufen oder so, überlassen wir Lust und Laune, wie auch, ob wir überhaupt weitermachen oder nach Hause fahren.
    Es soll schließlich Spaß machen.

  • #4

    Als Cache-Neuling habe ich noch keine ausgereiften Suchstrategien. Damit ich aber neben den Cachefunden weitere Erfolgserlebnisse habe, habe ich mir Challenges ausgedacht. Ich bin vor einigen Wochen in die Schweiz gezogen und mein erster Challenge dort ist der “Appenzell-Innerrhoden-Challenge”. Das heisst, ich möchte alle Caches finden, die in Appenzell-Innerrhoden versteckt sind. Momentan sind das 33. Ich gehe davon aus, dass ich einige davon erste nächsten Sommer suchen kann, da sie im Gebirge liegen. Vielleicht sollte ich mir noch einen weiteren “Winter-Challenge” ausdenken.

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