Jetzt fragt Ihr Euch natürlich, was hat Geocachen mit Eishockey zu tun und wer zum Teufel ist Chuck der Biber?!
Na ja eigentlich ist das schnell erklärt: Eishockey und Geocaching sind Hobbys von mir und Chuck der Biber ist ein Cache in Hamburg, mit dem ich noch eine Rechnung offen hatte.
Vor ca. 1 1/2 Jahren war ich schon einmal zum Eishockey bei den Hamburg Freezersin der Hansestadt gewesen. Und wie jeder gute Geocacher, versuche ich meine Spuren zu hinterlassen und zumindest einem Cache zu loggen. Meinen Log in Hamburg hatte ich bereits am Hamburg Airport Travel Bug Hotel gemacht und der Biber sollte der Abschluss vor dem Eishockey werden. Dazu kam es aber nicht. Leider lag im Niendorfer Gehege eine geschlossene Schneedecke. Der Cache war nicht zu finden. Selbst der Hint und das Spoilerbild halfen nicht! Mit Schnee drauf sieht alles gleich aus. Ich hatte also einen der wenigen Tage in Hamburg erwischt, an denen Schnee lag. Das ist wohl Pech. Im Write Note versprach ich aber wieder zu kommen.
Jetzt war die Gelegenheit da, das Versprechen einzulösen: Die Deutsche Eishockey Nationalmanschaft spielte in Hamburg gegen Kanada. Karten waren schnell besorgt und so fuhren Polxs, Angelheini und ich im Cachemobil nach Hamburg. Ich war in freudiger Erwartung endlich diesen Log zu machen. Allerdings merkte ich, daß es um so dunkler wurde je näher wir dem Ziel kamen. Als wir kurz nach 17 Uhr im Licht der Straßenlaterne das Cachemobil in Hamburg parkten, schwand meine Hoffnung den Cache zu finden ganz. Es war total dunkel! Trotzdem gingen wir nur mit einer Taschenlampe bewaffnet in den Wald.
An den Zielkoordinaten angekommen, stellte ich fest, das auch ohne Licht alles gleich aussah. Irgendwie hatte ich ein Dejavue - bloß das es jetzt dunkel war. Nachdem sich Angelheini in den Ästen auf dem Boden verhakte und einen Kniefall machte, hatte der Cachegott ein Einsehen mit uns oder Polxs einfach nur den richtigen Riecher. Im Lichtkegel seiner Taschenlampe tauchte ein verdächtiges Objekt auf. Der Geocacher Fachbegriff dafür ist Hasengrill. Darunter versteckte sich eine Munitionskiste - der Cache war endlich gefunden.
So jetzt aber ab in die Colorline-Arena zum Eishockey. Aber auch da konnten wir es nicht lassen: Genau vor der Arena liegt ein Cache. Also kurz noch einen Abstecher in Richtung der Fahradständer und den Mikro aus seinem Versteck geborgen. Mittlerweile wurde es aber höchste Zeit in die Halle zu gehen. Unser erstes Eishockey Länderspiel war ein ganz unterhaltsamer Abend. Deutschland drehte das Spiel in den letzten 5 Minuten noch und spielte unentschieden 4:4.
Auch nach dem Spiel hatten wir noch nicht genug: Im Nieselregen ging es zur AOL-Arena und danach noch in einen Park in der Nähe. Na ja - es waren ca. 2 Km Fußweg hin und zurück. Wieder am Auto angekommen waren wir geschafft und ein bisschen nass auf dem Kopf. Aber wir wissen jetzt, daß auch im Dunkeln gut cachen ist. Es war ein rundum gelungener Tag: 2 Logs noch in Berlin vor der Abfahrt, 300 Km weiter 4 Logs in Hamburg und ein Eishockeyspiel mit 8 Toren - Was will man mehr?!


am 17.11.2006 um 23:49 Uhr :
hi ronny,
schön dich hier zu treffen-
sind unter krabonk angemeldet
hoffe wir sehen uns zum geb deiner mom und können dann ein weinig schwatzen
waren heut beim “behinderten pferd” und hab nix finden können außer gestank und häufchen
gruß ralf