Es ist Montag und ich habe Zeit. Das Wetter spielt auch mit, also schnell mal ein Gebiet ausgesucht und los ging es.
Bevor es dann aber auch wirklich richtig losgeht habe ich einen kurzen Halt beim nahe gelegenen Supermarkt gemacht und mich mit lauter leckeren Frühstückssachen eingedeckt.
Als heutiges Cachegebiet hatte ich mir den Norden von Berlin ausgesucht. Der erster Cache sollte Was ist hier passiert? sein, hier hatte ich von einigen Wochen in völliger Finsternis völlig erfolglos gesucht. Heute bei völliger Helligkeit (die Sonne schien wunderbar
) hatte ich mehr Glück und so konnte ich diesen Cache von der Liste streichen. Zurück am Auto suchte ich mir den nächsten Cache raus, ich war schon fast auf dem Weg zum Schwiegermuttercache, doch zum Glück habe ich mir die Beschreibung noch einmal durchgelesen und so stellte ich rechtzeitig fest, das da noch diverse Vorarbeiten nötig sind. So machte ich mich “nur” zu Apollodoso auf. Die Logs der Vorfinder machten mir nicht sehr viel Mut und ich stellte mich auf ein langwierige Suche ein, doch das kleine Döschen lachte mich schon von weitem an.
Wieder zurück beim Cachemobil stärkte ich mich erst einmal mit den leckeren Sachen. Beim Frühstück machte ich den weiteren Schlachtplan fest und ich stellte mich eine grossen Herausforderung, das Oberdeck sollte es sein, auch hier war ich schon einmal bei der Suche, erfolglos.
Doch heute hatte ich Glück und den richtigen Blick.
Im Nachhinein frage ich mich, warum ich beim letzten Mal so blind war?!
Als nächstes hatte ich mir back to the nature auf die Liste gesetzt. Also gesagt getan, das Cachemobil flugs zum Startpunkt gesteuert und die ersten Informationen eingesammelt. Weil es nicht so weit war habe ich noch einen kleinen Abstecher zum Cache Seggeluch Cache gemacht. Hier habe ich schlechte Nachrichten zu vermelden, das Döschen ist zwar noch da, ist aber völlig durchnäßt.
Da die nächste Station ziemlich weit weg war habe ich mich zurück zum Auto begeben, nicht ohne einen Abstecher zu Mein Schulweg zu machen. Aber wie beim letzten Mal war ich hier erfolglos unterwegs, hier muss ich mir wohl mal jemanden suchen der mir die Aufgabe erklärt.
Aber davon ließ ich mir die Laune nicht verderben.
Also wieder zurück zum geocache back to the nature die nächsten Stationen waren schnell erledigt. Nur die letzte Station vor dem Final machte mir Probleme, gut ich habe das Schild mit eine DIN A4-Blat ausgemessen, zumindest die waagerechte Seite.
Aber mit den verschiedenen Längenkombinationen landete ich immer zu weit vom Startpunkt weg. Auch der Hinweis auf die Internetsuchmachine half nicht weiter, da das dort gefundendene Maß definitiv nicht mit dem vor Ort übereinstimmte.
Aber ich rechnete trotzdem einmal mit diesen Werten und befolgte den Rat eines Vorfinders und bekam eine plausible Koordinate. Die führte mich mitten in ein Sumpfgebiet. Bis auf 30 Meter bin ich an das angedachte Versteck gekommen, doch nach zweimal knöcheltief im Schlamm versinken dachte ich mir, das das wohl heute nichts wird und bin von dannen gezogen.
Alles in Allem war das trotz der beiden Nichtfunde eine schöne Runde, die ich genau bei Regenbeginne beendet habe.

