geocaching fein serviert

Geschenk- und Leseempfehlung nicht nur für Geocacher

Thomas | 18.12.2007 19:04 Uhr | Kommentare: 1 | Kommentar hinterlassen
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Die Dosenfischer sprachen im zweiten Teil ihrer exzellenten Podcasts aus dem Küchenstudio vor einigen Tagen auch über das Thema “Geschenkideen für Geocacher”. Da es aber auch andere Geschenke als den “berühmt berüchtigten” 60CSX gibt, hier mal zwei Lese-/Geschenk-Empfehlungen von mir. Beide behandeln das Thema der Lösung des Längengrad-Problems.

Thomas mit den Leseempfehlungen zum Längengrad

“Die Jagd nach dem Längengrad” - die Geschichte vom unbekannten Uhrmacher, der ein Problem löste

Die Jagd nach dem LängengradDas erste Buch heißt die “Jagd nach dem Längengrad” und ist von Joan Dash.

Das mittlerweile auch in einer Paperback-Variante erhältliche Buch scheint auf den ersten Eindruck ein Jugendbuch zu sein. Dabei ist es eher ein interessantes Gemisch aus Roman und Reportage, dass die Leiden, Mühen, Erfolge und Misserfolge des unbekannten Uhrmachers John Harrison auf dem Weg zur Lösung der genauen Bestimmung des Längengrads beschreibt.

So ganz nebenbei erfährt man in dem Buch wissenswertes über Navigation und Längen- und Breitengrade. Aber immer im Mittelpunkt steht Harrison und die Entwicklung seiner verschiedenen Uhren, die später unter den Namen “H1″ bis “H5″ berühmt wurden.

Harrison war der erste, der es mit seinen Uhren ermöglichte, den Längengrad genau zu bestimmen. Allerdings gab es Neider und Verleumder, die man im Buch kennen und hassen lernt. Um so glücklicher ist man, dass dem großen Erfinder zum Schluss mittels eines geschickten Schachzuges des Königs das Preisgeld und damit Anerkennung und Ruhm doch noch zu Lebzeiten zu Teil werden.

Mit Bildern bis in die Gegenwart

LängengradDas zweite Buch trägt den Titel “Längengrad” und stammt von Dava Sobel, William J. H. Andrewes und anderen. Einige Ausgaben haben noch den Untertitel “Die illustrierte Ausgabe”.

Im Gegensatz zur “Jagd nach dem Längengrad” geht dieses Buch mehr in die Breite und lebt viel von seinen Bildern. Es gibt keine durchgehende in sich geschlossene Handlung, denn das Buch ist mehr eine bebilderte Zeitreise um das Problem der exakten Bestimmung des Längengrades und seine Lösung.

Natürlich spielen Harrison und seine Uhren auch hier eine Rolle. Aber sie sind nicht Mittelpunkt sondern Teil der (Zeit-)Geschichte, die bis in die Gegenwart reicht.

Der Tipp zum Schluss

Ich empfehle, beide Bücher kurz hintereinander zu lesen und dabei mit der “Jagd nach dem Längengrad” anzufangen. Das Buch geht bedeutend tiefer in die Problematik ein und fesselt mehr, da es eine abgeschlossene Erzählung ist. Im Gegensatz dazu kommt einem der “Längengrad” manchmal etwas oberflächlich vor. Aber um so mehr Freude bereitet es dann, Personen, Orte und Gegenstände aus dem ersten Buch als Bild betrachten zu können. Jedenfalls ging es mir so, als ich beide Bücher letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.

… Womit dann auch geklärt sei, dass das obige Bild nicht in einem Buchladen entstand, sondern vor der “häuslichen Bibliothek” :)

So - und nun viel Spass am Lesen. Über Kommentare, wie Euch die Bücher gefallen haben, würde ich mich natürlich sehr, sehr freuen.

Ein Kommentar zu “Geschenk- und Leseempfehlung nicht nur für Geocacher”

  • #1

    … fuer die wunschliste zwar zu spaet, aber fuer die einkaufsliste nicht. danke fuer die tipps, werde ich mir besorgen.

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