So die erste Etape ist geschafft. Treffpunkt war 16:00 Uhr im Osten von Berlin. Dann war noch einiges an Gepäck im Auto unterzubringen und noch die Reisevorräte aufzufüllen. Dies war dann bis 19:00 Uhr geschafft und die Reise konnte beginnen.
Erster Halt Linumer Bruch Nord. Der erste Punkt war gemacht.
Nach einer Stärkung ging es weiter Richtung Rostock. Doch was ist das? Der nächste Cache tauchte schon im Garmin auf. Da kann man doch nicht nein sagen. Als wir suchten, kam eine rollende Disco auf den Parkplatz. Die Nummernschilder klapperten im Takt des nicht zu überhörenden Basses.
In Rostock schafften wir es dieses Mal auch direkt zum Überseehafen ohne den Umweg durch den Warnowtunnel zu nehmen. Nach kurzer Klärung der Lage am Ceck-In sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass das örtliche TB-Hotel noch einen Besuch verträgt. Dort erwarteten wir sekündlich die “freundliche” Durchsage: “Runter von den Gleisen!”. Doch der ansässige Bedienstete schien wohl auch schon Feierabend gemacht zu haben. Zum Ausgleich schickte ich den Ritter erst einmal ins Gebüsch und fand dann selbst den Cache in ganz entspannter Lage.
Beim letzten Cache für heute wollten wir noch einen Blick auf Toitenwinkel erhaschen, doch im Dunkeln machte er wohl nicht so viel her. Vielleicht waren wir aber auch von den Fan-Gesängen der Hansa-Fans abgelenkt.
Das Fazit für den ersten Tag: 3,5 Stunden unterwegs und vier Punkte, das fängt gut an.
Vom zweiten Tag gibt es nicht wirklich viel zu berichten, da ja unser Bewegungsspielraum doch ziemlich eingeschränkt ist. Den halben Tag haben wir schlafend im Bett verbracht und den Rest mit essen und Pläne schmieden.
Am Abend haben wir sogar an die Zeitumstellung und die Stunde Vorsprung von Helsinki gedacht. Und weil das so super geklappt hat, hat das gute Telefon auch noch eine Stunde drauf gelegt. So klingelte der Wecker nicht um sechs Uhr, sondern schon um Fünf. Und das im Urlaub!!!
Endlich wieder festen Boden unter den Füßen, hieß es erst einmal frühstücken. Bei der Vorbereitung zum heutigen Tagesprogramm fiel mir meine Kapuze wieder in die Hände (wurde von der Jacke getrennt als wir die Kabine entern wollten)…
Hmm, die Kapuze habe ich, aber wo ist die dazugehörige Jacke?
Verdammt, die hatten wir in der Kabine in den Schrank gehängt! Also zum Check-In Schalter geschlurft und dem guten Mädel klar gemacht, dass unsere Jacken gerade Richtung Tallinn unterwegs sind. Sie war auch sehr hilfsbereit und telefonierte gleich hinterher und veranlasste, dass unsere Jacken gesichert den Weg zu uns zurück finden. Wir bräuchten nur gegen 18 Uhr wieder am Schalter nach ihnen fragen.
Da wir hier nichts mehr ausrichten konnten, gingen wir nun zum eigentlichen Programm über, und wir cachten uns zur Fähre nach Suomenlinna. Fünf Caches später war das auch geschafft und in Rekordzeit haben wir auch noch zwei Tickets für die Fähre gebucht.
Mit einem Hechtsprung und elegantem abrollen auf der Fähre das restliche Programm gesichert. Hier auf der Inselgruppe wollten diverse Caches und Kanonen von uns entdeckt werden. Die Entdeckung schritt gut voran, und so konnten wir die Inseln bis auf zwei Caches (der eine Witterungs-bedingt nicht durchführbar und der andere wurde durch die liebe Mathematik behindert) leercachen.
Der Rückweg wurde durch den Besuch der Usbenski Kathedrale und dem Senatsplatz unterbrochen. Natürlich konnte auch der eine oder andere Cache nicht liegen gelassen werden. Am altbekannten Fährschalter wurden wir von der nachfolgenden, aber nicht minder hilfsbereiten, Schicht begrüßt. Auch sie telefonierte kurz mit dem Schiff und konnte uns berichten, das unsere Jacken die Seereise gut überstanden hatten und uns gleich ausgehändigt werden. So nahm auch dies ein gutes Ende.
Der erste eigentliche Urlaubstag brachte uns somit 17 Funde und die eine oder andere Sehenswürdigkeit von Helsinki. Diese Schlagzahl werden wir wohl nicht halten können, aber wer will das dann auch alles loggen…
Morgen werden wir auf den Spuren unserer Jacken wandelnd nach Tallinn übersetzen.
Viele Grüße aus Helsinki vom schwarzen Ritter und Polxs


am 01.04.2008 um 07:05 Uhr :
…paßt bloß am Hafenbecken von Helsinki auf. Ich hab da böse Erinnerungen dran. Aber der Schwarze Ritter wird schon aufpassen. Schöne Reise…
am 01.04.2008 um 08:12 Uhr :
Na, na, na… Nu, mal keine Insider-Anmerkungen.
Erzähl uns die Geschichte!
am 01.04.2008 um 09:20 Uhr :
Okeoke,
die ganze Geschichte findet man hier
–> 29.8.02 Stadtbummel durch Helsinki
am 11.06.2009 um 16:36 Uhr :
[…] Einige Punkte die wir besuchen wollten waren fix. So wollte wir wieder nach Suomenlinna fahren. Da ich dort aber schon letztes Jahr cachenderweise unterwegs war konnte ich mich diese Mal voll und ganz auf die Fotografie konzentrieren. […]