Ich war letztens mal wieder in meinem Keller und stolperte über dieses komische Drahtgestell mit zwei Rädern und einem Lenker dran. Was lag da näher als mich mal wieder daran zu versuchen. Also kurzfristig mit mity! zu einer Runde verabredet. Als Hauptcache für die Runde suchten wir uns Auf den Dächern der Stadt aus. Also die Karte mit den Satellietenbildern gequält. Gut ich habe es mir etwas schwerer gemacht und die entsprechenden Koordinaten über die kleinen Bilder gesucht. Gemeinerweise gab mir mity! erst nach getaner Arbeit den Hinweis auf die größeren und detailreicheren Stationsbilder. Aber egal…
Am Start wurden unsere Vermutungen über die Art und Weise der Aufgabenstellung bestätigt und die erste Zahl konnte ergattert werden. So “arbeiteten wir uns von Station zu Station immer weiter vor.
Unterwegs konnte noch der eine oder andere Beifang der Statistik zugefügt werden. Zum Gück hatte ich sogar die Koordinaten von schon seit Ewigkeiten gelösten Mysteries im GPS gespeichert.
Bei den beiden Schulcaches hatten wir dann sogar Glück das die am Final verweilenden Jungmuggel sich gen Schule trollten und wir die jeweiligen Logbücher mit unserer Unterschrift zieren konnten.
Doch zurück zum Dächercache. Wir konnten problemlos alle Aufgaben lösen und auch das letzte Dach ausfindig machen. Doch was war das, es war besetzt mit einem Schüler, der sich ausgerechnet dort vom harten Schüleralltag ausruhte und für die wahrscheinlich nicht minder harte Freizeit mit asiatischen Leckereien stärkte.
Doch Muggel aussitzen, das können wir! Mal ganz unter uns, so richtig böse war ich ja nicht. Die ganze Strampelei mit dem rein mit muskelkraft betriebenen Fortbewegungsmittel hatte mich schon ganz schön geschafft.
Doch ich ließ mir nichts anmerken und brachte meine Wasservorräte auf Null.
Bald waren wir doch alleine und konnten uns auf die Suche nach dem letzten Hinweis machen. Zunächst erfolglos, doch nach einem kleinen Denkanstoß wurden wir fündig.
Voller Vorfreude auf den erfolgreichen Abschluß des Caches machten wir uns auf den Weg zum Final. Doch Ernüchterung machte sich bei Annäherung breit. Genau neben dem Cache versuchten sich ein paar Muggel an dem Aufbau eines technischen Gerätes. Sie machten auch nicht den Eindruck als ob sie in den nächsten Minuten fertig und dann verschwinden würden. Also Abbruch und auf einen späteren Zeitpunkt vertagen.
Auf dem Weg zur heimbringenden S-Bahn machten wir noch einen nicht erfolgbringenden Stop bei Immer der Nase nach. Dort verbrachten wir noch einmal etwas Zeit. Da der Abend aber immer näher rückte und damit die jeweiligen Verpflichtungen brachen wir ab.
Damit haben wir einen Endstand von 8:2, es war also eigentlich eine klare Angelegenheit.


