Da es scheinbar immer mal wieder interessant ist, was es für verschiedene Möglichkeiten gibt, eine gut gepflegt Offline-Datenbank mittels GSAK sein eigen zu nennen, werde ich einmal meine Vorgehensweise erläutern.
Im ersten Versuch hatte ich mir mit Hilfe von einem Kartenprogramm meine bevorzugte Cachegegend mit lauter Kreisen zugepflastert und diese mir dann per Pocket Queries zuschicken lassen. Das bedeutet aber einen nicht unerheblichen Aufwand die einzelnen Queries zu pflegen und anzupassen. Deshalb bin ich dazu übergegangen mir eine Grundfläche zu definieren und mir die Taschenabfragen (Pocket Queries) gestaffelt nach dem Erscheinungsdatum zuschicken zu lassen.
Der Vorteil daran ist, dass mit wachsender Cacheanzahl der Kreis um den definierten Mittelpunkt nicht kleiner wird. Wenn die letzte Abfrage voll ist, wird dann so lange getüftelt, bis die Anzahl der Caches knapp die 500 unterschreitet. Die nächste Query wird dann auf den nächsten Tag gelegt.
Ich habe meine Suche auf 120km rund um meine Heimatkoordinaten begrenzt. Des weiteren lasse ich mir nur die von mir noch nicht gefundenen als gefunden geloggten Caches zusenden. Im Moment benötige ich 10 Abfragen um die 120km abzudecken.
Einen kleinen Hinweis kann ich an dieser Stelle schon einmal geben: Es lohnt sich ab und zu einmal die Anzahl der Caches pro Query zu überprüfen, da durch Archvierung bzw. das Loggen eines Cache-Fundes wieder “Platz” in den Abfragen wird und man so eventuell das Beginndatum der nächsten Query dichter an das aktuelle Datum verlegen kann.
Zuschicken lasse ich mir die Abfragen schön über die Woche verteilt. So bleibt weiterhin immer noch Platz für spezielle Abfragen (z.B. Tagestouren mit kleiner Umkreissuche oder irgendwelche Spielereien, die ich hier nicht genauer erläutern möchte!
).
Wer nicht im Radius suchen möchte, der kann natürlich auch nach den Bundesländern die ihn oder sie interessieren filtern. Dazu wird nicht wie im langen Bespiel unten die Umgebungssuche benutzt, sondern es werden einfach die entsprechenden Bundesländer ausgewählt (Strg + Mausklick). Des weiteren wird keine Koordinate benötigt, also wird bei “from Origin” None ausgewählt (siehe Beispiel rechts).
Nun ist der Teil bei geocaching.com erledigt und wir wenden uns GSAK zu.
- 1. Teil: Onlineanteil
- 2. Teil: Offlineanteil
- 3. Teil: Feintuning & Pflege




am 20.10.2009 um 04:58 Uhr :
[…] GSAK – Offline-Datenbank – Teil 1 bei den cache test dummies […]
am 20.10.2009 um 11:12 Uhr :
Sehr schön, mache ich auch so! Jetzt bin ich gespannt auf den 2. Teil, denn bisher importiere ich jede Query einzeln in GSAK. Dafür gibt es doch bestimmt ein Makro…
am 21.10.2009 um 09:57 Uhr :
Ich als absoluter “Dummie” bin für jeden Tipp, Hinweis und Trick zu haben. Vielen Dank, ich werde dein Vorgehen gleich mal ausprobieren und bin gespannt auf die Fortsetzung.
am 28.10.2009 um 20:32 Uhr :
[…] « GSAK - Offline-Datenbank - Teil 1 […]
am 29.10.2009 um 01:39 Uhr :
Kleine Frage, wie stellstr du denn die aktuellste query ein? denn als letztes datum „heute“ angeben geht ja nicht…
am 29.10.2009 um 07:41 Uhr :
Für die letzte Query stelle ich als letztes Datum einfach ein Datum ein, welches in der Zukunft liegt.
Meine aktuell letzte Query liefert mir Caches die bis zum 31.12.2009 veröffentlicht werden.
GSAK gibt eine Meldung aus wenn eine Query voll ist, also wenn die 500 Caches erreicht sind.
am 04.12.2009 um 00:30 Uhr :
Noch eine kleine Frage, was ist mt den archivierten Caches, die sind ja nicht in den Queries ): was macht man mit denen?
am 04.12.2009 um 13:48 Uhr :
Diese Frage werde ich in den nächsten Tagen im dritten Teil beantworten.
Also habt bitte noch ein wenig Geduld.
am 10.12.2009 um 19:01 Uhr :
[…] 1. Teil: Onlineanteil […]
am 07.06.2010 um 20:26 Uhr :
Hallo Polxs,
kannst du mir das mit der Grundfläche und der Erstellung der Queries näher erläutern? Wie definierst du die Queries ohne “Kreise”? Oder gibt es eine Einstellung “Erstelle nach 500 Caches eine neue Abfrage, bzw. ein 2. Querie. Und was bedeutet Erscheinungsdatum?
Danke
am 08.06.2010 um 10:31 Uhr :
Ich lasse mir alle Caches im Umkreis von 120km um meine Homekoordinaten zuschicken, also ist es ein grosser Kreis.
Da es in der Regel eher immer mehr Caches werde würde der Kreis mit zunehmender Cacheanzahl der Kreis immer kleiner werden würde, trenne ich meine Queries durch das Erscheinungsdatum der einzelnen Caches.
Leider gibt es keine Funktion die mir die einzelnen PQ automatisch erstellt. Da ist Handarbeit angesagt.
Ich lege die erste Querie an und stelle als Startdatum den 1.1.2000 ein. Als Endedatum einfach ein deutlich späteres Datum, z.B. den 31.12.2007. Nach dem Abspeichern steht im oberen Bereich wieviele Caches damit abgedeckt werden. Für eine automatische Mailzustellung sollten es weniger als 500 Caches sein. Wenn die Anzahl zu gross ist, dann stellt man ein früheres Datum ein. Wenn noch “Platz” ist, dann wird ein späteres Datum eingestellt. Irgendwann hat man dann fast ein Optimum erreicht. Die Querie wird abgespeichert und danach eine neue Querie angelegt.
Hier stellt man bei Datum einen Tag später ein.
Wenn du dir die erste Grafik im Beitrag ansiehst, dann erkennst du bei welchem Datum meine Queries je starten und enden.
z_001_000101-070205 -> Start: 01.01.2000 Ende: 05.02.2007
z_001_070206-071015 -> Start: 06.02.2007 Ende: 15.10.2007
z_001_ das ist nur für meine interne Sortierung.
Ich hoffe das hilft weiter, wenn noch weiterhin Fragen bestehen, dann nur her damit.